
Seat Leon | © by flickr / Eric Caballero
Im nächsten Jahr wird der spanische Autobauer Seat die Neuauflage seines Modells Leon an den Start bringen. Doch vor allem beim Blick auf die neue FR-Version wird deutlich, dass auch die aktuelle Auflage von dem spurtfreudigen Spanier alles in allem nicht zum alten Eisen gezählt werden muss. Mit einer entsprechenden Motorisierung beweist der Leon FR nicht nur Sportlichkeit, sondern auch Dynamik.
Auch in den unteren Fahrzeugklassen werden Sportversionen heute immer beliebter. Allerdings erlitt die FR-Sportversion von dem Seat Leon ein doch unangenehmes Schicksal. Lange Zeit galt sie schlichtweg nur als Ausstattungsvariante. Mit der eigentlich gewünscht sportlichen Version der Baureihe hatte sie nur wenig gemein. Dass der Leon FR aber auch anders kann, beweist das Modell mit der richtigen Motorisierung. Dabei muss vor allem der zwei Liter große Direkteinspritzer mit Turboaufladung zunehmend als wahre Idealbesetzung für den Seat Leon beschrieben werden. Der Leon FR wird sowohl optisch als auch technisch von einer gewissen Dynamik geprägt, sodass er sich durchaus auch als echter Sportler zu behaupten weiß.

Seat Leon | © by flickr/ Eric Caballero
Mit dem Leon FR 1.4 TSI hat Seat ein Modell geschaffen, das sich in vielerlei Hinsicht sehen lassen kann. Das Fahrzeug ist mit schepperfreien Lenkradverstellungen ausgestattet und dürfte damit vor allem bei dem VW-Chef Martin Winterkorn auf Begeisterung und Zuspruch stoßen. Im Rahmen der IAA in Frankfurt ärgerte sich Winterkorn immerhin erheblich über die hohe Qualität bei der Konkurrenz.
Dass nun eine schepperfreie Lenkradverstellung vor allem bei der VW-Tochter Seat zu finden ist, ist schon ein wenig außergewöhnlich. Letztlich ist Seat jene Tochter des deutschen Automobilkonzerns, die bereits häufig gescholten wurde. Der Leon FR 1.4 TSI begeistert als Kompaktwagen jedoch auf vielen Ebenen. Letzten Endes ist er in der Ausstattungsvariante FR mit durchaus sportlichen Akzenten versehen. In dieser Ausstattungsvariante kann der Leon FR 1.4 TSI nun auch in Verbindung mi einem 1,4-Liter-TSI-Motor in Anspruch genommen werden. Lange Zeit hat Seat diese Ausstattungsvariante ausschließlich in Kombination mit dem 211 PS starken Benziner angeboten.

Seat Leon | © by flickr / Eric Caballero
Auf der IAA in Frankfurt stellt der japanische Autobauer Seat in diesen Tagen seine Studie IBL vor. Die Stufenheck-Limousine zeigt sich mit einem doch vergleichsweise kantigen Design und kann sich so deutlich von anderen Neuheiten absetzen. Seat bietet mit der Studie allerdings keinen konkreten Ausblick auf ein Modell der Zukunft. Doch gerade einzelne Elemente des IBL werden sich künftig in der Produktpalette des Herstellers wiederfinden.
So soll die Front, die man in diesen Tagen bei der Studie zu Gesicht bekommt, 2012 bei dem neuen Seat Leon zu finden sein. Das polarisierende Arrow-Design findet sich bei der Studie nicht mehr. Stattdessen lässt sich deutlich die elegantere Linienführung von dem neuen Designboss Alejandro Mesonero-Romanos erkennen. Der doch flache Kühlergrilleinsatz wird von dezenten Voll-LED-Scheinwerfern eingerahmt. Sie bilden einen überaus harmonischen Kontrast zu dem doch recht massiven Stoßfänger. Ein Hauch von Dynamik wird von den seitlichen Lufteinlässen vermittelt. Durch die sachlichen Linien bekommt der IBL eine sehr saubere Form. Die Studie misst darüber hinaus eine überschaubare Länge von 4,67 Metern.

Seat Leon | © by flickr / Eric Caballero
Seat möchte sein Angebot für die Baureihe Leon weiter ausbauen. Künftig soll das Modell auch als Kombiversion zu haben sein. Damit würde der Seat Leon zum kleinen Bruder des Golf Variant werden. Erstmals soll eine Kombiversion der Baureihe in der nächsten Generation zu finden sein. Als Teilespender für den Leon Kombi fungiert der VW Golf Variant. Damit der Spanier seinem deutschen Bruder aber nicht zu viel Konkurrenz machen kann, wird er mit Blick auf das Platzangebot und die Maße deutlich kleiner ausfallen.
Bei dem Seat Leon Kombi soll als Basisbenziner der 1,2-Liter-Turbomotor mit 85 PS zum Einsatz kommen. Er ist bereits aus diversen Konzernmodellen bekannt. Außerdem wird das Angebot von drei weiteren Ottomotoren z um Leben erweckt. Sie bieten eine Leistung von bis zu 160 PS. Durch die Dieselmotoren wird ein Leistungsspektrum von 105 bis 140 PS abgedeckt. Es ist wahrscheinlich, dass die Kombiversion des Seat Leon künftig mit dem Anhang ST ausgestattet wird. Damit würde der Autobauer seiner Linie, die bei Ibiza und Exeo eingeschlagen wurde, treubleiben.

Seat Leon | © by flickr/ CoreForce
Das Sunred-Team setzt beim vierten WM-Event in den eigenen Seat-Fahrzeugen womöglich auf einen neuen Motor. Berichten zufolge wird es sich dabei um den neuen 1,6-Liter-Turbomotor handeln. Voraussichtlich werden drei Seat-Piloten mit dem neuen Triebwerk an den Start gehen. Bislang wurde der neue Motor von dem Team jedoch noch nicht bestätigt. So finden sich auf der Meldeliste auch weiterhin ausschließlich die Dieselautos von Seat.
Auch das Team hält sich bislang bedeckt und verwies ausschließlich auf entsprechende Tests, denen der neue Motor unterzogen werden soll. Wie das Sunred-Team erklärte, sei jedoch bekannt, dass der neue Motor kraftvoller sei. Bislang ist nach Aussagen der Piloten die Zuverlässigkeit jedoch noch nicht ideal. Das Team konnte mit dem Seat Leon TDI in den letzten WM-Rennen gute Ergebnisse erzielen. Diese möchte man nach Aussage der Piloten mit dem neuen Motor nicht aufs Spiel setzen. In Ungarn werden jedoch einige der Sunred-Piloten bereits mit dem neuen Motor antreten.